01.09.2005, 16:42
Califragisexy schrieb
Und so sehr ich beim Lesen hier auch nostalgisch werde - irgendwie frage ich mich, welche Helden eigentllich die Eltern von diesen ganzen übergewichtigen Neurodermitis-Kids sind, die wir hier bedauern/belächeln...?
Genau das hab ich mir auch gedacht!
Geboren 1978, hart an der Grenze zum Wohlstandskind und oft angewidert von meinen Altersgenossen, die vom Papi den nagelneuen Golf gezahlt kriegen, weil sie ihren ersten nach der Disse im Grössenwahn gegen einen Baum gesetzt haben, ohne sich dafür jemals die Hemdsärmel hochgekrempelt haben zu müssen. Nichts hat mehr wert, denn es wird geerbt und kein eigener Schweiss mehr aufgebracht.
Nahrung wird gekauft, halb gegessen und dann weggeschmissen; aufwärmen zu kompliziert.
Aus Respekt vor den täglich 40000 (vierzigtausend) verhungernden Kindern sollten wir uns angewöhnen, sorgvoller mit dem umzugehen, was uns so selbstverständlich geworden ist, dass wir garnicht mehr drüber nachdenken.
Ich denke aber, dass die Generation, die (vielleicht, nicht war, Lutscher, denn Kinderkriegen ist ja sooo stressig...) von der Wohlstandsgeneration auf die Welt gebracht wird, schon naturbedingt gegen die Lebensgewohnheiten der Elterngeneration rebelliert und sich von unserer Dekadenz angewidert wieder "bodenständigeren" Werten zuwendet. Siehe 68er Generation, auch wenn sich das sicher anders entwickelt und Stichwort "Rad der Geschichte".
Absamer, der trotz allem Kopfschütteln über das Jetzt Hoffnung in die Zukunft behält
Und so sehr ich beim Lesen hier auch nostalgisch werde - irgendwie frage ich mich, welche Helden eigentllich die Eltern von diesen ganzen übergewichtigen Neurodermitis-Kids sind, die wir hier bedauern/belächeln...?
Genau das hab ich mir auch gedacht!
Geboren 1978, hart an der Grenze zum Wohlstandskind und oft angewidert von meinen Altersgenossen, die vom Papi den nagelneuen Golf gezahlt kriegen, weil sie ihren ersten nach der Disse im Grössenwahn gegen einen Baum gesetzt haben, ohne sich dafür jemals die Hemdsärmel hochgekrempelt haben zu müssen. Nichts hat mehr wert, denn es wird geerbt und kein eigener Schweiss mehr aufgebracht.
Nahrung wird gekauft, halb gegessen und dann weggeschmissen; aufwärmen zu kompliziert.
Aus Respekt vor den täglich 40000 (vierzigtausend) verhungernden Kindern sollten wir uns angewöhnen, sorgvoller mit dem umzugehen, was uns so selbstverständlich geworden ist, dass wir garnicht mehr drüber nachdenken.
Ich denke aber, dass die Generation, die (vielleicht, nicht war, Lutscher, denn Kinderkriegen ist ja sooo stressig...) von der Wohlstandsgeneration auf die Welt gebracht wird, schon naturbedingt gegen die Lebensgewohnheiten der Elterngeneration rebelliert und sich von unserer Dekadenz angewidert wieder "bodenständigeren" Werten zuwendet. Siehe 68er Generation, auch wenn sich das sicher anders entwickelt und Stichwort "Rad der Geschichte".
Absamer, der trotz allem Kopfschütteln über das Jetzt Hoffnung in die Zukunft behält