14.02.2008, 09:18
Also, mir wird das hier zu persönlich, dem User Maxx gegenüber.
Nur mal so am Rande : Ich denke, die meisten User in diesem Forum schätzen dessen Vielfalt.
Diese Vielfalt entsteht u.a. durch Toleranz, sei es der Denk- und Handlungsweise oder der Wortwahl gegenüber.
Per Definition liest sich das so : Toleranz beschreibt die Fähigkeit, eine Form, oder bis zur jeweiligen Toleranzschwelle viele Formen des Andersseins oder Andershandelns, insbesondere Herkunft, Religion, Neigungen, Moral oder Überzeugungen, zu dulden, also nicht zu bekämpfen.
Man muss hier also nicht mit allem, was geschrieben wird, konform gehen, jedoch wäre eine gewisse Toleranz nicht schlecht (oder will hier irgend jemand `ne Art Maulkorb ?)
Grundsätzlich sehe ich es so, dass Wortwahl (und da sollte man auch mal zwischen Wortwahl und Inhalt unterscheiden) eine Art künstlerische Freiheit dartsellt, Erlebnisse niederzuschreiben.
Wenn jedoch inhaltlich Grenzen überschritten werden, pranger ich so etwas auch an.
Spontan fallen mir da zwei Dinge ein :
Kollege Zap (nebenbei bemerkt, auch VIP) hat in diesem Thread https://www.lustscout.men/wbboard/showthread.php?t=33632 ein Gespräch festgehalten und verurteilt, was in der Folge auch von vielen anderen ebenso angeprangert wurde. Die Wortmeldungen eines Users dort haben einige auf die Palme gebracht, weil er da inhaltlich völlig daneben lag.
Ebenso gibt es einen Thread, in dem sich viele über eine Anzeige ausgelassen haben, in dem eine Dame mit kindlicher Figur angepriesen und mit Teddybär abgelichtet wurde. Auch dies wurde zurecht angeprangert und mit entsprechenden Missgunstäußerungen kommentiert. Dies führte dann sogar so weit, dass die Anzeige entfernt wurde, was ich nur zu gut nachvollziehen kann.
Auf gut Deutsch : so eine kranke Scheiße gehört hier nicht hin.
Da die Grenzen zwischen gutem Geschmack und verwerflichen Äußerungen fließend sind, halte ich persönlich es eben mit dieser Unterscheidung : verbale Darstellung : ok, inhaltlicher Mist : nicht ok.
Wenn wir anfangen, intolerant zu werden, dann verlieren wir hier die Vielfalt und lesen nur noch 0815-Berichte.
Wo fängt der gute Geschmack denn an und wo hört er auf ?
Ein paar Beispiele :
Die AO-Diskussion : hier wird es keinen gemeinsamen Nenner der jeweiligen Fraktionen geben. Sollen etwa Anhänger der einen oder der anderen Fraktion rausgeschmissen werden, weil man mit der Einstellung des jeweiligen Schreibers nicht konform geht ?
Berichte zu Transen : Verwerflich, weil man selbst nix damit anfangen kann ???
Berichte über Asienreisen : Verwerflich, weil man vielleicht der Meinung ist, dass Sextourismus die sexuelle Ausbeutung in Armut lebender Menschen ist ? Andere werden sagen, dass sie so wenigstens ihren Unterhalt verdienen können
Wo fängt man an und wo hört man auf.
Ich hör jetzt auf, da ich denke, dass rüber gekommen ist, dass ich einen großen Unterschied darin sehe, in welcher Art und Weise jemand schreibt und was er tut.
Greetz
Tyler
(Verfechter freien Gedankenguts)
Nur mal so am Rande : Ich denke, die meisten User in diesem Forum schätzen dessen Vielfalt.
Diese Vielfalt entsteht u.a. durch Toleranz, sei es der Denk- und Handlungsweise oder der Wortwahl gegenüber.
Per Definition liest sich das so : Toleranz beschreibt die Fähigkeit, eine Form, oder bis zur jeweiligen Toleranzschwelle viele Formen des Andersseins oder Andershandelns, insbesondere Herkunft, Religion, Neigungen, Moral oder Überzeugungen, zu dulden, also nicht zu bekämpfen.
Man muss hier also nicht mit allem, was geschrieben wird, konform gehen, jedoch wäre eine gewisse Toleranz nicht schlecht (oder will hier irgend jemand `ne Art Maulkorb ?)
Grundsätzlich sehe ich es so, dass Wortwahl (und da sollte man auch mal zwischen Wortwahl und Inhalt unterscheiden) eine Art künstlerische Freiheit dartsellt, Erlebnisse niederzuschreiben.
Wenn jedoch inhaltlich Grenzen überschritten werden, pranger ich so etwas auch an.
Spontan fallen mir da zwei Dinge ein :
Kollege Zap (nebenbei bemerkt, auch VIP) hat in diesem Thread https://www.lustscout.men/wbboard/showthread.php?t=33632 ein Gespräch festgehalten und verurteilt, was in der Folge auch von vielen anderen ebenso angeprangert wurde. Die Wortmeldungen eines Users dort haben einige auf die Palme gebracht, weil er da inhaltlich völlig daneben lag.
Ebenso gibt es einen Thread, in dem sich viele über eine Anzeige ausgelassen haben, in dem eine Dame mit kindlicher Figur angepriesen und mit Teddybär abgelichtet wurde. Auch dies wurde zurecht angeprangert und mit entsprechenden Missgunstäußerungen kommentiert. Dies führte dann sogar so weit, dass die Anzeige entfernt wurde, was ich nur zu gut nachvollziehen kann.
Auf gut Deutsch : so eine kranke Scheiße gehört hier nicht hin.
Da die Grenzen zwischen gutem Geschmack und verwerflichen Äußerungen fließend sind, halte ich persönlich es eben mit dieser Unterscheidung : verbale Darstellung : ok, inhaltlicher Mist : nicht ok.
Wenn wir anfangen, intolerant zu werden, dann verlieren wir hier die Vielfalt und lesen nur noch 0815-Berichte.
Wo fängt der gute Geschmack denn an und wo hört er auf ?
Ein paar Beispiele :
Die AO-Diskussion : hier wird es keinen gemeinsamen Nenner der jeweiligen Fraktionen geben. Sollen etwa Anhänger der einen oder der anderen Fraktion rausgeschmissen werden, weil man mit der Einstellung des jeweiligen Schreibers nicht konform geht ?
Berichte zu Transen : Verwerflich, weil man selbst nix damit anfangen kann ???
Berichte über Asienreisen : Verwerflich, weil man vielleicht der Meinung ist, dass Sextourismus die sexuelle Ausbeutung in Armut lebender Menschen ist ? Andere werden sagen, dass sie so wenigstens ihren Unterhalt verdienen können
Wo fängt man an und wo hört man auf.
Ich hör jetzt auf, da ich denke, dass rüber gekommen ist, dass ich einen großen Unterschied darin sehe, in welcher Art und Weise jemand schreibt und was er tut.
Greetz
Tyler
(Verfechter freien Gedankenguts)
"Manche Leute kaufen sich von dem Geld, das sie nicht haben, Sachen,die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen."